Ein Geschäftsbrief

"Ich gab die Wohnung Ihnen, aus christlicher Nächstenliebe heraus!"

Was für ein Stress! Ein echter Stresstag für Madame: Heute müssen Briefe an aufmüpfige Mieter geschrieben werden. Das heißt, geschrieben nicht, aber ins Diktiergerät gesprochen, und das ist ja auch schon ganz schön anstrengend! Was war passiert? Da haben sich doch tatsächlich Mieter erlaubt, weniger Geld zu überweisen als Madame für angemessen hält! Während des Diktierens wird dem Zuschauer an einem konkreten Beispiel gezeigt, was sie unter "Wohnung" versteht, ausgestattet mit "goldenen Lichtschaltern und manch anderem Extra". Da bleibt einem wirklich die Spucke weg, und es wird einem bewußt, welchen Dreck manch einer zu Zeiten der schlimmsten Wohnungsnot zu Wucherpreisen angeboten bekam!

Bemerkenswert an diesem Sketch: Gerhard Polt kommt darin nicht vor!

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