Hoagascht Urban

"Hier nix Meier! Meier tot!"

Hoagascht Urban Ein bayrisches Ehepaar vom Land auf dem Weg zu Freunden in der Stadt. Adresse bekannt, Name auch. Doch viel hilft's nicht, in diesen "Betonklötzen", schon gar nicht wenn die Gastgeber "Meier" heißen. Oder war's "Mayer", oder "Meyer", oder vielleicht "Maier"? Mit bewundernswerter Geduld machen sich die beiden auf die Suche (Handys gab's damals noch nicht) und versuchen sogar, sich durchzufragen. Das allerdings ist nicht sehr erfolgreich, denn hier kennt fast keiner den anderen, und außerdem sind einige nicht gerade kooperativ, wie zum Beispiel jener junge Mann, der auf eine höfliche Frage mit einem lauten Rülpser antwortet. Eine lange Odyssee führt das staunende Paar durch sämtliche "Schönheiten" dieser modernen Siedlung, bis sie endlich im Aufzug eine Dame des horizontalen Gewerbes treffen, die gerade von einem Freier blutig geschlagen wurde. Zufällig ist sie die Nachbarin des Gesuchten. In dessen urbayrisch eingerichteter Wohnung wird nun zünftig musiziert und gesungen. Welch grotesker Kontrast!

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