Normalerweise sagt man das, wenn man Aktenberge durcharbeiten muß.
Bei diesem Karnevalsprinzen beschränkt sich die Herausforderung auf einen Zettel auf dem steht,
wen er gleich auf der Bühne grüßen soll ... . Der arme Kerl ist völlig fertig: Es ist bereits sein
fünfzehnter Auftritt heute, und jedes Mal gibt es Sekt!
Er kann einfach nicht mehr, und ein Teil seines Mageninhalts findet sich bereits
auf seinem Gewand wieder. Nach einigen Regress-Drohungen des Veranstalters und
Hilfestellungen der Prinzessin rafft er sich unter erheblichen Zweifeln am Sinn
des Karnevals auf und schleppt sich zum Mikrofon, in das er nach einem Rülpser kraftlos
einige hohle Sprüche lallt. Das närrische Publikum ist von dieser niveauvollen
Darbietung begeistert ... . Der anschließende Song, der dieser herrlichen Parodie auf den Karneval
den Namen gibt, findet sich auch in dem großartigen Film "Kehraus" wieder!
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